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Johannes Kaiser arbeitet mit generativer KI, ohne ihr das Denken zu überlassen. Zwischen Emaille, Silberschmiede, Bildgeneratoren und AI-Slop geht es um die Frage, was Kunst noch ausmacht, wenn Maschinen in Sekunden Bilder, Musik und Gestaltung ausspucken können. Ein Gespräch über Handwerk, Ästhetik, Urheberrecht, digitale Reizüberflutung – und die ziemlich analoge Erkenntnis, dass ein Werkzeug noch lange keinen Künstler macht.
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Auf der Straße. Ein verlorenes Stück Papier. Ein Einkaufszettel. Was steht drauf?
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Alle zwei Wochen dienstags um 18:30 Uhr kommt das offene Redaktionsforum in den Räumen von Radio F.R.E.I. zusammen. Hier tauschen wir uns in lockerer Runde redaktionell aus und besprechen Inhalte für Radiobeiträge oder Sendungen. (Perfekt zum Reinschnuppern und Einsteigen!)
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Wie gesellschaftskritisch ist Goethes Werk? Was ist ein Erlkönig? Solche Fragen werden im Fünf Minuten Goethe Podcast unter anderem geklärt. Wie werden die Podcastthemen ausgewählt, wie ist der Entstehungsprozess einer Podcastfolge? Hannes Höfer von der Goethe-Gesellschaft Weimar gibt einen Einblick hinter die Kulissen. "Es gibt die unterschiedlichsten Arten und weisen, mit einem Goethe-Kult umzugehen."
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Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in deutschen Städten. Wer kann, der bleibt in seiner Wohnung bevor er eine neue Wohnung sucht. Ein Vorschlag des 75. Deutschen Juristentages in Erfurt beschäftigt sich mit diesem Problem und zeigt mögliche Lösungen auf. Asmus hat mit Dr. Lisa Vollmer vom Leibnitz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung über ihre Kritik an diesem Vorschlag gesprochen und welche Wege sie zur Bewältigung der Wohnungsknappheit in Deutschland für möglich hält.
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Ein Atomkrieg war als Bedrohung überschaubar – verglichen mit dem Klimawandel. Früher war alles besser – sogar der Weltuntergang. In den 80ern wusste man noch, woran man war: Atomkrieg, Ost gegen West, Gudrun Pausewang! Die totale Apokalypse, ausgelöst durch einen Softwarefehler, ein diplomatisches Missverständnis oder einen Geheimdienstler, der versehentlich Kaffee über die Tastatur schüttete. Die Filme dazu waren prachtvoll und gnadenlos – Überlebende in Kellern, Dosenravioli für Jahre, Lichtblitz, Druckwelle, Gardinenlöschen. Noch heute wache ich manchmal auf, schaue aus dem Fenster und denke: „Schade, nicht das Ende, nur der Nachbar mit seinem neuen SUV-Fernlicht.”
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Jeden Donnerstag stellt Vivian, Sandra oder Katja bei Radio F.R.E.I. ein ausgewähltes Buch vor.
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Am 12.09. fand die erste PRÜF-Demo in Erfurt am Hirschgarten statt, bis zu 500 Menschen demonstrierten gemeinsam. Wie ein Blick auf die Internet-Präsenz dieser Initiative verrät, hat sie das Ziel, dass „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, […] durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden [sollen]."
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Obwohl es in der DDR offiziell keine Zensur gab, konnte nicht alles gelesen und gekauft werden. In vielen Kultur Bereichen fanden Einschränkungen statt. Bücher wie „1984“, „Die Verwandlung“ oder „Gedächtnisprotokolle“ waren verboten, ebenso Lieder wie „Ermutigung“, Filme wie „Das Kaninchen bin ich“ und viele weitere Werke.
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In Kooperation mit Radio F.R.E.I. untersuchten 20 Studierende der Sozialen Arbeit von der Fachhochschule Erfurt und der Universität Sarajevo, wie die Gesellschaften in Deutschland und Bosnien und Herzegowina mit der Herausforderung des demografischen Wandels umgehen. Dafür führten sie Gespräche mit Senior:innen in unterschiedlichen Lebenswelten und mit Menschen, die professionell mit Senior:innen arbeiten in Erfurt und Sarajevo.
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Die Rubrik "Klugscheißer" im LAP-Magazin erklärt Begriffe, von denen wir (manchmal) gar nicht so genau wissen, was sie eigentlich bedeuten.
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Sie waren Spuren des Leerstands – heute sind sie Teil des Denkmalschutzkonzepts: Großflächige Graffiti am KulturQuartier Schauspielhaus wurden erhalten und restauriert. Doch warum bewahrt man Graffiti an einer denkmalgeschützten Neobarockfassade? Im Gespräch mit Radio F.R.E.I. erzählt Björn Schorr vom KulturQuartier, warum sie sich bewusst gegen die Unterscheidung zwischen Kunst und Vandalismus entschieden haben, welche unterschiedlichen Möglichkeiten des Umgangs mit Graffiti denkbar sind und was sich daraus für den Denkmalschutz lernen lässt.