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KI sitzt längst im Hörsaal. Jetzt muss die Lehre nachziehen.
Oksana Arnold über Studierende, die ihr Denken an Chatbots auslagern, über glänzende KI-Ergebnisse mit eingebauten Fehlern und über eine Informatik, die plötzlich erklären muss, warum man sie noch braucht. Zwischen Hörsaal, Hype und Halluzination wird klar: KI ist kein Orakel, sondern ein Werkzeug mit Nebenwirkungen. Ein Gespräch über Faulheit als Triebkraft, Lernen als Zumutung – und die unbequeme Frage, ob wir gerade Bildung neu erfinden – oder nur den kürzesten Weg zur Antwort suchen.
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Das Gespräch führte Carsten Rose.
Prof. Dr. Oksana Arnold ist Informatikerin und seit 2010 Professorin für Theoretische Informatik und Künstliche Intelligenz an der Fachhochschule Erfurt. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit KI, lernenden Systemen und der Frage, wie Menschen digitale Technologien verstehen, nutzen – und kritisch hinterfragen.

Carsten Rose
12.05.