-
Eine Frau tanzt, lächelt in die Kamera. Sie ist vielleicht 40 Jahre alt. Neben ihr steht ein Mann, möglicherweise ihr Mann, der weniger fröhlich schaut. Das Foto ist um 1981 in der DDR entstanden. Anfang Juni war dieses Foto Ausgangspunkt einer Lesung mit der kanadischen Autorin und Soziologin Barbara Thériault in der Begegnungsstätte "Spirit of Generations" im Erfurter Südosten. Reinhard war mit Carsten vor Ort und hat mit Kristin seine Erkenntnisse eingeordnet.
-
Im Stadtteilpodcast informieren Kati und Susanne über Themen aus dem Erfurter Südosten. Seit 2022 stellen sie monatlich Menschen, Einrichtungen und Netzwerke vor. Hier könnt ihr alle Folgen nachhören.
-
Die Rubrik "Klugscheißer" im LAP-Magazin erklärt Begriffe, von denen wir (manchmal) gar nicht so genau wissen, was sie eigentlich bedeuten.
-
Wenn die Tanzfläche bei einem Song nur FLINTA* gehört und Cis-Männer Platz machen müssen, dann gibt es nicht viele Möglichkeiten, welche Band gerade spielt. Bei welcher das aber selbstverständlich ins Repertoire gehört, ist KAFVKA aus Berlin. Vor ihrem Konzert im Club Kalif Storch am 17. Mai 2026 lassen die Bandmitglieder Alessio, Jonas und Philipp noch einmal ihre Tour "KAFVKA FÜR ALLE" Revue passieren. Sie erzählen, warum Awareness auf ihren Konzerten besonders wichtig ist und wie ihre Solo-Projekte in KAFVKA einfließen. Als politische Band sprechen sie außerdem über die bevorstehenden Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag am 4. Juli in Erfurt und über das Spannungsfeld zwischen Palästina-Solidarität und Antisemitismus-Vorwürfen.
-
So langsam wird es immer konkreter am Kulturquartier Schauspielhaus. Seit über einem Jahr laufen die Bauarbeiten – unter anderem an der Fassade und am Dach des alten Schauspielhauses. Bereits im September dieses Jahres soll es ein besonderes Theaterstück geben, nicht drinnen im Theatersaal, sondern draußen als Parcours rund um das Schauspielhaus.
-
Zwei vom Erfurter Stadtrat beschlossene Kulturstellen sind noch immer nicht besetzt. Die Ständige Kulturvertretung (SKV) fordert nun mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Andreas Horn, dies zu ändern.
-
Woran erkenne ich Gewalt in Kommunikation? Was bringt es mir, gewaltfrei zu agieren und warum geht es grundsätzlich auch um den Umgang mit mir selber? Mirjam Binder und Lukas Osburg vertreten das Konzept der "Gewaltfreien Kommunikation" leidenschaftlich, sind selbst als Trainer:in tätig und im Zentrum Gewaltfreie Kommunikation Thüringen tätig.
-
Im Projekt „Innerstädtische Bahntrassen – vernetzte Lebensräume für Pflanzen, Mensch und Tier“ untersucht die Stadt Erfurt gemeinsam mit Expertise von Fachhochschule und Naturkundemuseum ausgewählte Flächen an und neben Bahntrassen. Im Gespräch mit Stefanie Werner und Doris Gstach von der "Stadt- und Freiraumplanung" an der FH ging es um die bisherige und zukünftige Nutzung für die Menschen dieser Stadt.
-
Wie bleibt man handlungsfähig, wenn rechte Positionen immer stärker werden? Für Medine Yilmaz lautet die Antwort: Menschen zusammenbringen. Während in Erfurt der AfD-Bundesparteitag stattfindet, setzt sie auf eine andere Form des politischen Zeichens: gemeinsames Tanzen und Feiern. Deshalb organisiert sie für den 4. Juli die Veranstaltung "Wir feiern unser Dasein" in der Erfurter Barfüßerruine. Im Interview spricht sie über ihre langjährige politische Arbeit, den Umgang mit Ängsten und darüber, warum gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht nur auf Demonstrationen entsteht, sondern auch auf der Tanzfläche.
-
Seit mehr als 200 Jahren gibt es im Erfurter Klostergang 4 einen Ort der Kultur. Das Haus und das, was darin geschah, änderte sich immer wieder. Nun wird es zum KulturQuartier Schauspielhaus umgebaut. Während dieser Umbaumaßnahmen treten Fundstücke und damit Zeitzeugnisse zu Tage - ÜberReste und Relikte...
-
Von wegen goldene Zwanziger - Thüringen im Gewaltstrudel. Eine Geschichte von toxischer Männlichkeit, Gewalt und ewigen Seilschaften. Die Angst vor feministischen Männern und verbengelten Mädchen. Auf dem Erfurter Petersberg mit Monika Urbich ::: „Was mich ärgert, ist die Täter-Opfer-Umkehr. Der Kapp-Putsch war ein rechtsradikaler Putsch. Es gab keinen roten Putsch.“ In Gotha mit Judy Slivi ::: Thüringen war vor 100 Jahren Tummelplatz völkischer und faschistischer Organisationen. Auf dem Erfurter Hauptfriedhof mit Volker Hinck ::: Vom Ausmerzen und Schlagen - Die Morde von Mechterstädt.
-
Sergej Lochthofen, langjähriger Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, spricht mit Carsten Rose oder Reinhard Hucke über das aktuelle Tagesgeschehen in Erfurt, Thüringen und der Welt. Den Wochenauftakt mit Sergej Lochthofen gibt es jeden Montag, kurz nach 9, im Tagesmagazin Unterdessen auf Radio F.R.E.I.