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„Im wissenschaftlichen Sinne spielt EIKE keine Rolle“ | Interview zur geplanten Konferenz von Klimaleugner*innen in Gera

Mehrere Organisationen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen, haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an Geraer Hotels gewandt. Der Anlass: Das sogenannte „Europäische Institut für Klima und Energie“ (EIKE) hat seine jährliche Konferenz für Anfang November in der Ostthüringer Stadt angekündigt. Entgegen seinem Namen handelt es sich bei EIKE nicht um eine wissenschaftliche Institution, sondern einen Verein, der seit Jahren gezielt Falschinformationen zu Klimathemen verbreitet.

Im Gespräch mit Radio F.R.E.I. erläutern Reinhard Guthke von BürgerEnergie Thüringen und Scientists for Future sowie Michael Dobritz von BürgerEnergie Gera wie EIKE Einfluss auf den wissenschaftlichen und politischen Diskurs nehmen möchte.


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03.11.

Kommentare

  1. Danke Reinhard und Michael

    Heinz Klotz - 04.11., 12:34

  2. Ihr Beitrag suggeriert dass Eike keine wissenschaftlichen Argumente hat. Dass ist schlicht und einfach Unfug. Die Argumente von EIKE sind eindeutig verifizierbar und wissenschaftlich überprüfbar. Dass CO2 die Hauptursache für eine angebliche zukünftige Klimakatastrophe sein soll, ist nicht wirklich belegbar. Das können Sie in den Hinweisen die von EIKE zur Verfügung gestellt werden nachprüfen.
    Dass sie so gegen EIKE zu Felde ziehen, beweist eigentlich, dass EIKE echte Argumente liefert, die dem rot-grünen Establishments - auch möglicherweise Ihnen - entgegenstehen. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird Deutschland auf Dauer deindustrialisieren und ist eine Ausbeutung der einfachen Bürger. "Scientist for Future" sind genau so ideologisch vorbelastet, wie sie es den EIKE-Leute vorwerfen. Dort spielen außerdem handfeste Interessen - nach eigener Aussage in Ihrem Beitrag ein Rolle... Die Argumente dass es eine Freiheit der späteren Generationen geben soll und deshalb die Freiheit der heutigen Generation eingeschränkt werden soll - auf Grund von nicht! bewiesenen Computermodellen - die nachweislich nicht die Realität abbilden konnten, ist von Grund auf als verwerflich anzusehen.

    Thorsten Schmidt - 05.11., 20:05

  3. Das PIK, Potsdamer Institut für Klimafolgen Forschung ist ebenfalls ein eingetragener, aber mit Millionen staatlich subventioniert, um Angst und Schrecken vor dem Hitzetod zu verbreiten. Es verbreitet Computer berechnete Klimamodelle, wohl gemerkt Modelle und Szenarien, die nicht einmal die Temperaturen der Vergangenheit richtig wiederspiegeln können. Die große Angst vor EIKE besteht darin, dass es schlüssige Fakten und nicht wie die angeblichen Klimaforscher nur durch nichts verifizierbare Prognosen abgibt. Seit 40 Jahren wird gewarnt und Ozeanien sollte schon lange untergegangen sein. Die Statistiken zeigen, dass alle Warnungen vor der Zunahme von Extremen falsch lagen. Das legt EIKE mit allen zugänglichen Zahlen dar.

    Michael Kraus - 05.11., 20:18


  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich danke Ihnen für Ihre Informationen zum Verbleib meiner unten angeführten Nachricht an Sie.

    Nun möchte ich Ihnen jeweils per Link erweiterte Informationen dazu zukommen lassen.

    Von Herrn Kramm habe ich mittlerweile seine ausführliche, ingenieurmäßige Abhandlung zum Thema „Klimasensivität“ bekommen, die Sie hier(

    https://www.icloud.com/iclouddrive/0D6pFJBiy88rR9uKyGkm6z_iA#herleitung_klimasensitivitaet_071117

    ) einsehen können.
    Desweiteren finden Sie eine Stellungnahme von Herrn Lennart Bengtsson(

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lennart_Bengtsson

    )zu den Möglichkeiten der numerischen Simulation von Klimata auf unserem Planeten hier(

    https://www.icloud.com/iclouddrive/074Si6dPCYzBEfnymlb3hnAlQ#bengtsson_05222014

    ), in der es heißt:
    , daß
    die numerische Simulation und damit eine Vorhersage eines Klima ist also nicht möglich ist!
    Ferner hat Herr Kramm seinen Kommentar vom 2. November 2021 in einem weiteren Kommentar vom 5. November 2021 erläutert, und um eine Fehlerbetrachtung über die planetare Albedo erweitert, was aufzeigt, daß alleine die angenommen Abweichungen zur Albedo ebendie „Klimasensivität durch eine fiktive Verdopplung des Kohlenstoffdioxidgehalt bei weitem Übersteigt
    ; womit die Berechnung einer „Klimasensivität“ und damit eine Vorhersage einer „Erderwärmung“ aus dem Wirken von Treibhausgasen aus den verwendeten Formeln des IPCC ad absurdum geführt wird, hier(

    https://eike-klima-energie.eu/2021/10/30/weltweite-covid-19-begruendete-lockdowns-aendern-am-anstieg-der-co2-konzentration-nichts-wmo-fordert-trotzdem-co2-reduktion-zu-verstaerken/#comments

    )
    .
    Über eine Information zu ihrem weiteren Vorgehen wäre ich sehr erfreut.

    Mit freundlichen Grüßen

    Neulen, Holger

    Neulen, Holger - 05.11., 23:22

  5. Wetter-Vorhersage für Gera in °C
    Do 11.11. -1..9
    Fr 12.11. 5..10
    Sa 13.11. 4..7
    Es möge jeder für sich selbst beurteilen ob er dies für zu warm oder zu kalt findet.

    Paul Berberich - 06.11., 12:19

  6. Es gibt sehr viele Größen, die man nicht direkt messen kann, sondern nur durch Berechnung aus anderen Meßgrößen berechnen kann. Dazu gehören z.B. die Entfernungen Erde-Mond, die Masse der Erde oder das Alter von Fossilien - und eben auch die Klimaempfindlichkeit gegenüber der Zunahme der CO2-Konzentration. In die Berechnungen geht dabei immer der wissenschaftliche Fortschritt ein - z.B. bei der Berechnung der Entfernungen der Himmelskörper Kopernikus und weitere. Beim Treibhauseffekt beginnt das mit Fourier und könnte mit Schwarzschild 1906 weiter gehen: Die Erdatmosphäre ist in Troposphäre (in der soviel Treibhausgase sind, daß der Temperaturgradient durch die Konvektion bestimmt wird) und die Stratosphäre (in der der Strahlungstransport den Temperaturgradienten bestimmt) geteilt. Die Grenze zwischen beiden Sphären ist die Tropopause und die steigt bei mehr CO2 - das geht aus dem Schwarzschild-Kriterium hervor und diese Höhenverschiebung wird auch gemessen. Mit der Höhenverschiebung ist eben auch die Steigerung der Oberflächentemperatur und Absinken der Tropopausentemperatur verbunden. Wegen dieser großräumigen Zusammenhänge muß man den Treibhauseffekt eben verstehen und kann dann rechnen und kann ihn nicht mit Laborexperimenten "widerlegen".

    Ebel, Jochen - 07.11., 10:16

  7. Zu 4. (05.11., 23:22) Wetter und Klima darf man nicht in einen Topf werfen. Beim Wetter interessiert man sich für die Abweichung vom Klima und das möglichst genau, so daß Wettervorhersagen größer 10 Tage in der Regel unbrauchbar sind. Beim Klima sind längerfristige Aussagen möglich, wobei auf das chaotische durch das Wetter hinzuweisen ist. Beispiele für große Zahlen ist das Lotto wo die Menge der Gewinner im Durchschnitt relativ gut stimmt, ohne vorhersagen zu können, wer gewinnt.
    Kramms Aussagen zu Dietze, Harde usw. stimmen weitgehend, aber seine Beweisführung gegen die Klimaempfindlichkeit ist ein Witz. Ohne richtige Berücksichtigung der Änderung der Konvektion ist eine Aussage zur Klimaempfindlichkeit ziemlich unbrauchbar.
    Die Kimaforcingangaben sind mehr zum Vergleich der einzelnen Wirkungen gedacht und die Klimafolgen werden in der Regel mit umfangreichen Berechnungen ermittelt.

    Ebel, Jochen - 07.11., 11:02

  8. Zu 7.
    :
    Sehr geehrter Herr Ebel,
    zu Ihrem Bedenken — setzen Sie sich doch persönlich mit dem Meteorologen Herrn Prof. Dr. Ing. Kramm, Gerhard(

    https://www.icloud.com/iclouddrive/0CWBvk9CnewNEjhCTx_vx5YbA
    )
    in Verbindung.
    :

    Neulen, Holger - 08.11., 08:14

  9. @Thorsten Schmidt: Richtig ist, dass alle Computermodelle Unsicherheiten enthalten. In diesem Sinne kann man sie als „nicht bewiesen“ bezeichnen. Außerdem bilden Modelle nie die Realität komplett ab, sondern enthalten nur wesentliche Zusammenhänge.
    Es gibt für das Klima eben keine umfassende („bewiesene“) Theorie.
    Analogie: Medizinische Eingriffe sind auch ohne eine umfassende Theorie und ohne „bewiesene“ Computermodelle (aber ggf. mit datenbasierten Modellen) des menschlichen Körpers und im Wissen um Unsicherheiten nötig und nicht „von Grund auf als verwerflich anzusehen“.
    So muss auch Klimapolitik mit unsicheren, aber datenbasierten Modellen die Zukunft antizipieren, wie dies der Teil 1 des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats derzeit macht, und Politik muss daraus Maßnahmen ableiten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sechster_Sachstandsbericht_des_IPCC
    Hochrelevant ist der politische Umgang mit Unsicherheiten: https://de.wikipedia.org/wiki/Behandlung_von_Unsicherheit_im_IPCC-Prozess

    Reinhard Guthke - 08.11., 11:39

  10. Zu 8.

    Mit Prof. Kramm habe ich schon lange eMails ausgetauscht. Je nachdem, ob er Unsinn schreibt oder nicht lobt er meine Kenntnisse oder ich bin ein rotes Tuch bei ihm. Zur Zeit bin ich ein rotes Tuch, daß beschimpft und verleumdet werden muß.

    Ebel, Jochen - 09.11., 04:09

  11. Zu 10.
    Vielleicht verinnerlichen Sie noch dazu mal die Arbeiten von Herrn Lennart Bengtsson:

    ehemals Leiter des Max-Plank-Institut für Meteorologie(

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lennart_Bengtsson

    https://mpimet.mpg.de/en/staff/externalmembers/lennart-bengtsson

    https://mpimet.mpg.de/en/staff/externalmembers/lennart-bengtsson/refer

    ) —, indem dieser Angibt, daß die Simulation, also eine Vorhersage von Klimawandel aufgrund physikalisch, mathematischer unlösbarer Probleme nicht machbar ist.

    Mfg

    Neulen, Holger - 14.11., 10:55

  12. Die Vorhersage zur Klimaentwicklung kann keine langen lokalen zeitzutreffenden Aussagen machen - analog der Ortsentwicklung der Gasmoleküle in einem Gasvolumen. Aber die Druck- und Temperaturentwicklung kann mit den Gasgesetzen berechnet werden.

    Die Atmosphäre ist zweigeteilt: In Troposphäre (die Konvektion bestimmt den Temperaturgradient) und Stratosphäre (der Strahlungstransport bestimmt den Temperaturgradient). Aus dem Schwarzschild-Kriterium folgt die Höhe der Tropopause. Wasserdampf ist weitgehend nur in der Troposphäre und wegen der Konvektion ist keine Wasserdampfwirkung.

    Wegen der erhöhten CO2-Konzentration steigt die Tropopausenhöhe und daraus folgt die Temperaturerhöhung der Erdoberfläche.

    Ebel, Jochen - 14.11., 14:15

  13. Zu 12.
    Sie meinen also, daß die Entfernung der Tropopause von der Oberfläche unseres Planeten aus gemessen größer wird, weil das Gas CO2 in die Atmosphäre eingetragen wird!
    Korrekt?
    Was meinen Sie um wieviele Meter denn die Zunahme ist?

    Dazu gebe ich zu bedenken, dass damit auch die Durchdringungstiefe der Atmosphäre zunimmt und mit größerer Durchdringungstiefe eine Abschwächung der Intensität der Strahlung der Sonne einhergeht, es also kälter wird.
    Siehe Temperaturen an den Pole gegenüber am Äquator: Große Durchdringungstiefe gegenüber ebenderen geringeren.

    Neulen, Holger - 14.11., 15:56

  14. Die Änderung der Tropopausenhöhe wird gemessen z.B. Abb. 5 von https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/rest/items/item_65126/component/file_65159/content

    Eine Änderung der Tropopausenhöhe ändert nicht die Dicke der Atmosphäre insgesamt.

    Ebel, Jochen - 14.11., 18:07

  15. Zu 14.
    Sie haben recht, es ändert sich wohl nur die Entfernung der Tropopause zum Planeten Erde.
    — Ebengerade deshalb ändert sich dann die Durchdringungstiefe ebengenau der Troposphäre, in welcher hauptsächlich das Geschehen zur Wetter stattfindet!

    Neulen, Holger - 14.11., 19:33

  16. Zu allen:

    Wenn Sie mehr über die Tropopause erfahren wollen, durchlesen Sie doch mal pdf-Dokument seitens der ETH-Zürich

    https://iacweb.ethz.ch/staff//sprenger/dynmet_HS10/Kapitel_09.pdf

    Dort finden Sie auch interessante Information zum Vorkommen von Wasserdampf in der Troposphäre (Figure 26)

    NEuLEN, Holger - 16.11., 20:04

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